Ausstellung: crescendo - 19. Januar 2011

Die Schüler der 11. Klasse haben sich im Rahmen einer neunwöchigen Kunstepoche (jeweils 4 Wochenstunden) mit minimal art auseinandergesetzt. Zum Einstieg in das Thema sahen und hörten sie die Videodokumentation einer Aufführung des Stückes DRUMMING von Steve Reich (Aufführung des ENSEMBLE ES 1989 unter der Leitung von Christoph Oertel). Anhand der  Analyse dieses Musikstücks erarbeiteten die Schüler Gestaltungsprinzipien der minimal art und übertrugen diese auf frei ausgewähltes Material. So wurden vielfältige Materialien zu Kunstwerken verarbeitet: Reste vom  Stäbchenparkett, Seidenpapier, Ton, Gips, Farbe, Plastikbecher, Pappe ... .

Das Thema minimal art diente nunmehr als Ausgangspunkt der praktischen künstlerischen Arbeit und wurde individuell erweitert.

Monika Di Donato (Kunstlehrerin)


Schülerstimmen zur Reflexion der Kunstepoche:

„Ich fand die Kunstepoche sehr interessant, vor allem weil Minimalismus so vielseitig ist, obwohl es durch so viele Regeln eingeschränkt ist. Man musste sich kreativ ausbreiten, aber immer auf einem bestimmten Grad bleiben, was mir nicht so leicht fiel. Als wir uns die Musik anhörten, hab ich mehr verstanden was Minimalismus bedeutet und es hat mir auch zu meiner ersten Idee geholfen. (...)“

Laura Mietle

„Nachdem wir uns intensiv mit dem Thema minimal art auseinandergesetzt hatten, fanden wir nach Versuchen mit dem Werkstoff Holz, plastisch wie akustisch, zu unserem finalen Material: Plastikpartybecher, ein konisches, halbgeschlossenes, lichtdurchlässiges Material, das uns in großen Mengen kostengünstig zu Verfügung stand. Ein weiterer Gestaltungsschwerpunkt unserer Arbeit war das Licht und interessante visuelle Eindrücke. So schufen wir eine aufwändige blaue Bodenwelle (...)“

Jonathan Riedel

„In der diesjährigen Kunstepoche mit dem Thema minimal art, konzentrierte ich mich zuerst auf die Wirkung von Buchstaben und Wörtern. Mir war von vornherein klar, dass ich mich mit einem bestimmten Wort befassen wollte. Allerdings fiel es mir nicht sehr leicht, mich für eins zu entscheiden. An einem Nachmittag schaute ich aus dem Fenster und sah Schaukeln im Innenhof unserer Schule und erinnerte mich  an ein Kunstwerk, welches ich auf einer Ausstellung gesehen hatte. Nun war mir klar, dass ich mein Wort auf Schaukel setzen wollte. Welches Wort wusste ich jedoch noch nicht. Ich überlegte, was Schaukeln für mich bedeuten bzw. für welches Wort sie symbolisch stehen könnten. Irgendwann kam ich auf das Wort „Sehnsucht“. Als ich überlegte wonach ich mich sehnte, war mir plötzlich alles klar. „Kindheit“, das war mein Wort. (.....)“

Lara-Marie Kerstian


Judith Maaß

Laura Brodzinska

Paula Werner










Lara-Marie Kerstian

Muniya Wetje

Laura Mietle, Darja Eisfelder, Victoria Librentz,
Miriam Nordmann

Johanna Matthaei

Michael Abdel-Halim

Gabriel Wilke

Alice Studenov

Julius Schirmer


Elisabeth Maier

Jasper Frechen

Natalie Schleu


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